• Nico

Warum ich mich für Immobilien entschieden habe.

So lange ich lebe, werden Menschen in Wohnungen und in Häusern leben.

Ein Dach über dem Kopf stellt ein Grundbedürfnis von uns Menschen dar.

Nicht nur während der Corona-Krise spürt man, dass das Sicherheitsbedürfnis unser Gesellschaft wächst und der Drang nach wertlosem Konsum sich innerhalb von Tagen drastisch verringert.


Der Großteil der vernünftigen Menschen wird immer versuchen seine Miete zu bezahlen und sein Zuhause zu behalten, bevor er sich lustige T-Shirts, Einhornkostüme oder sonstigen Schrott online bestellt.


Bevor ich meine erste Wohnung zu vermieten begann, wurde ich von fast jedem in meinem Umfeld gewarnt, wie riskant das Geschäft ist, wie furchtbar Mieter sind und ich sowieso nur Probleme mit "denen" haben werde.

Laut den vielen negativen Aussagen meines Umfelds gibt es demnach fast nur asoziale Mietnomaden, die mir absichtlich meine Wohnung kaputt machen, die Miete nicht bezahlen und mich finanziell ruinieren. Aha.


Seit Beginn der Corona-Krise haben viele Menschen ihre Jobs verloren oder wurden in Kurzarbeit geschickt. Ihr vermeintlich sicherer Job ist dahin.

Es hat sage und schreibe 5 Tag gedauert, bis die ersten Personengruppen gekündigt wurden und die Unternehmer nicht mehr liquide genug waren, um ihre Mitarbeiter zu entlohnen.

Meine Mieteinnahmen hingegen, sind wie gewohnt pünktlich am Konto eingegangen.

Ich habe noch am 13.03.2020 meine neu renovierte Wohnung an eine äußerst nette Mieterin übergeben.


Studien zeigen, dass Mieteinnahmen weit aus sicherere Einkünfte darstellen, als Einkünfte aus unselbstständiger Tätigkeit.

Wenn du deinen Thailand-Urlaub um 1 Monat verlängern möchtest, an Krebs erkrankt bist oder schwere Depressionen hast, werden deine Mieteinnahmen auch weiterhin eintrudeln.

Dein Job hingegen, kann bereits nach wenigen Tagen Geschichte sein.


Lohnende Finanzen:

Leverage Effekt:

Der Hebel ist für mich das stärkste Argument für Immobilieninvestments.

Du bekommst deine Zinsen bzw. Mieteinnahmen nicht nur auf den Betrag des investierten Eigenkapitals, sondern auch auf das Fremdkapital. Natürlich bezahlst du dafür auch einen geringen Zinsaufwand für das Fremdkapital.

Somit bekommst du Zinsen auf das Gesamtkapital, wobei der Großteil davon nicht deines ist.


Natürlich ist es auch möglich Finanzierungen für Wertpapiere (Lombardkredit) zu nutzen. Die Zinsen hierfür sind allerdings genauso hoch wie das Risiko für solche Investments.


Markt und Gestaltungsspielraum:

Jede Immobilie ist einzigartig und ich kann sie nach meinen Vorstellungen aufwerten.

Der Markt ist nicht vollkommen.

Es gibt keinen festgesetzten Marktpreis oder Realtime-Handelsplattformen, sondern lediglich Indikatoren und eingrenzende Werte.

Dies bedeutet, dass ich den Preis beim Ein- und Verkauf teilweise selbst bestimmen und gestalten kann.


Verglichen mit einer Aktie ist die Immobilie nicht von einer Sekunde auf die andere verkauft. Allerdings kannst du Wertpapiere nicht selbst aufwerten oder unter dem Marktpreis bekommen. Du kannst sie lediglich kaufen und zusehen, was passiert.


Inflation:

Die bei den Österreichern vermeintlich böse Inflation unterstützt fremdfinanzierte Immobilieninvestments enorm.

Die jährliche Inflation von aktuell 1,5 Prozent (2019) verringert dir real deine Kreditschuld jährlich um durchschnittliche 1,5 Prozent.

Im selben Zug kannst du allerdings deine Mieteinnahmen um den selben Prozentsatz erhöhen. Vorausgesetzt du hast eine Indexanpassung der Miete im Mietvertrag vereinbart.

Hast du deine Immobilien in guten Lagen eingekauft, wo zumindest kein Bevölkerungsabgang zu verzeichnen ist, kannst du zusätzlich mit einer jährlichen Wertsteigerung von durchschnittlich 2 bis 3,5 Prozent rechnen.


Zusammenfassend vermindert sich nicht nur deine (reale) Restschuld jährlich, sondern es steigen auch deine Mieteinnahmen und der Marktwert deiner Immobilien.

Durch eigenständiges Renovieren kannst du den Marktwert und deine Mieteinnahmen natürlich noch stärker beeinflussen und erhöhen.


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