• Nico

Wenn du reich werden willst, musst du zu essen aufhören!

Aktualisiert: März 16

Statistiken zeigen, dass der durchschnittlichen Mindeststandard in Österreich für Nahrungsmittel (inkl. Snacks) 340 € beträgt. (Ein-Personen-Haushalt, Alter: 25-51).


Die bedarfsorientierte Mindestsicherung, sowie die Pfändungsgrenze basieren auf diesen Daten. (www.schuldenberatung.at)


340 € für Nahrungsmittel kommen dir hoch vor? Nimm dir das letzte volle Kalendermonat her und berechne sämtliche Kosten für Essen, Snacks und Getränke.

Falls du keine verlässlichen Daten aus dem Vormonat hast, da du abwechselnd bar oder mit Karte bezahlst, zieh das nächste volle Kalendermonat heran und führe Buch.

Du wirst staunen.


Hier ist eine Anleitung, wie du mit 6,63 € pro Tag 2000 Kalorien zu dir nimmst und kurz- oder langfristig nicht daran verrecken wirst:


2x Spaghetti mit Thunfisch und Tomaten-Sugo (400 g Nudeln, 360 g Thunfisch, 500 g Sugo): 1200 kcal – 110 g Protein – 157 g Kohlenhydrate – 8 g Fett

1 Avocado (250 g): 400 kcal – 5 g Protein – 23 g Kohlenhydrate – 38 g Fett

1 Banane (110 g): 100 kcal – 1 g Protein – 23 g Kohlenhydrate – 0 g Fett

1 Joghurt (150 g): 220 kcal – 4,5 g Protein – 21 g Kohlenhydrate – 12 g Fett


Gesamt:

ca. 2000 Kalorien (kcal)

ca. 120 g Protein

ca. 225 g Kohlenhydrate

ca. 60 g Fett


Einkaufsliste

S-Budget Spaghetti: Preis pro Kilo: 0,78 €

S-Budget Thunfisch in Salzlake: Preis pro 195 Gramm Dose: 1,69 €

S-Budget Avocado: Preis pro Stück: 1,09 €

S-Budget Banane: Preis pro Stück: 0,30 €

S-Budget Joghurt: Preis pro Stück: 0,39 €


Dies sind zwar immer noch ca. 200 € pro Monat für Lebensmittel, jedoch bist du weit unter dem Mindeststandard.


Neben S-Budget Produkten sind natürlich auch andere Discounter und Eigenmarken, wie bspw. „Clever“ preislich attraktiv. Zahlreiche unabhängige Lebensmitteltests zeigen, dass Dicountermarken keinesfalls mangelnde Qualität aufweisen. Bei vielen Produktgruppen im Lebensmittelbereich zeigen Studien (z.B.: Stiftung Warentest, Konsument, etc.), dass Discountermarken oder Eigenmarken großer Handelsketten oft bessere Qualität aufweisen, als teurere Premiumprodukte.


Handelsriesen nutzen für ihre billigen Eigenmarken meist hochwertige Produzenten. Im Clever-Joghurt befindet sich bspw. NÖM-Joghurt. Selbst Beim Mineralwasser ist oft Wasser aus der selben Quelle in einem Mantel der Discountmarke abgefüllt, um die preisbewusste Kundschaft anzusprechen. In offiziellen Stellungnahmen berufen sich Handelsriesen lediglich darauf, dass es nicht die selben Produkte sind, sondern die Rezepturen geringfügig geändert wurden und auch der Geschmack minimal anders ist. Um beim Joghurt zu bleiben: Auch das S-Budget Joghurt ist lt. „Konsument“ empfehlenswert (https://www.konsument.at/testplakette/spar-s-budget-naturjoghurt).


In den Köpfen der Menschen (ja, ich nenne sie immer noch Menschen und nicht Konsumenten) ist das „hoher Preis = hohe Qualität“- Denken immer noch stark verankert.

Es gibt große Gruppen von Menschen, die allerdings aus diversen Gründen gerne teuer einkaufen. Warum kaufst du eigentlich teure Produkte?


Natürlich können auch im Discounter Segment Produkte vorhanden sein, die geringe Qualität aufweisen können.


Übrigens: Dein Lieblingsgetränk ist Leitungswasser.


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